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Internationaler Museumstag 2026

Foto: Roberto Pellegrini.

Am Sonntag, dem 17. Mai 2026, beteiligt sich die Fondazione Marguerite Arp am Internationalen Museumstag.

Bereits 1977 lancierte der Internationale Museumsrat (ICOM) den Internationalen Museumstag, um auf die Bedeutung der Museen für kulturellen Austausch, gegenseitiges Verständnis und den Frieden aufmerksam zu machen. Seit einigen Jahren stehen die Feierlichkeiten im Zeichen der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung der UNO. Entsprechend setzt ICOM jedes Jahr ein neues Schwerpunktthema fest, das den Museen zur Inspiration für Veranstaltungen dienen soll.
Das ausgewählte Thema für das Jahr 2026 ist: «Museums uniting a divided world». Dieses Thema soll die Rolle der Museen als Friedensstifter zwischen den Völkern hervorheben, in einer Zeit, die zunehmend von Polarisierung geprägt ist.

Die diesjährige Ausstellung in der Fondazione Marguerite Arp greift dieses Thema auf und erinnert an Geschichten, die verbinden – wie die kollektive künstlerische Arbeit von Hans Arp, Sophie Taeuber-Arp, Alberto Magnelli und Sonia Delaunay im südfranzösischen Exil während der Jahre des zweiten Weltkrieges, welche in die Serie der 10 Lithographien des Album Grasse mündete. Hans Arp erinnert sich an diese gemeinsame Erfahrung: «Trotz der unheilvollen Zeit gehört für mich die Arbeit jener Zeit zum Schönsten, was ich erlebt habe. Alle Eitelkeit, Überheblichkeit, Rivalität war darin ausgeschaltet.» (aus: Betrachten, 1958)

Ausgehend vom Album Grasse haben wir Aktivitäten für Familien mit Kindern entwickelt: Wir bieten Spiele und Rätsel, die einen partizipativen und anregenden Besuch der Ausstellung ermöglichen. Die Unterlagen stehen bei der Museumskasse gratis zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!